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O+P Fluidtechnik 1-2/2016

O+P Fluidtechnik 1-2/2016

O+P ist

O+P ist für mich gleichermaßen eine Fachzeitschrift und ein Journal, das in Hinsicht technischer Kompetenz auf unserem Fachgebiet der Fluidtechnik seit Jahrzehnten Maßstäbe setzt. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hubertus Murrenhoff, Institutsdirektor des Instituts für fluidtechnische Antriebe und Steuerungen (IFAS) der RWTH Aachen University und Herausgeber von O+P NUR HIER WISSEN, WAS WIRKLICH WICHTIG IST

EDITORIAL STANDARDS SETZEN Liebe Leserinnen, liebe Leser, geht es um Entwicklungsperspektiven der Industrie 4.0, ist auch in der Fluidtechnik rasch die Standardisierung als ein Kernthema der Vernetzung der Produktion identifiziert. Im Privatkundensegment hat das Silicon Valley die Standards gesetzt. Im Bereich der um ein Vielfaches komplexeren Lösungen von Industrie 4.0 ist das Rennen hingegen gerade erst eröffnet, und diesmal könnte Europa die Nase vorn haben. Jedoch: Erschließt das wirtschaftliche Potenzial einer Technologie, wer die Standards setzt? Oder tut das vielmehr jeder, der sich pragmatisch am Kundennutzen und den damit verbundenen Geschäftsmodellen orientiert? Und wäre es im zweiten Fall von geringerer Bedeutung, wie der Standard sich bildet, Hauptsache, er kommt bald und ist international? Hoch spannende aktuelle Fragen wie diese waren Gegenstand der jüngsten O+P-Gespräche in unserem Verlag in Mainz. Intensiv wurden Themen wie Vernetzung, Datensicherheit, dezentrale Steuerungsarchitektur, Inbetriebnahme, Servicekonzepte und Anwendungsbeispiele erörtert – nachzulesen in dieser und der kommenden O+P. Bleiben wir beim Thema Standards: Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, wer bei der redaktionellen Qualität in der Fachinformation die Standards setzt? Sicherlich, wer seinen Zielgruppen relevante Inhalte liefert und diese in der gebotenen Tiefe sowie mit Marktnähe kommuniziert. Und wer mit Kontinuität in engstem Austausch mit den bedeutenden Persönlichkeiten, Institutionen und Unternehmen der Fluidtechnik-Community steht. Seit bald 60 Jahren hat O+P hier einiges anzubieten. So haben die stets hochkarätig besetzten O+P- Gespräche im vergangenen Herbst zum 109. Mal stattgefunden. Das bedeutet seit 1977 Dialog auf höchstem fachlichem Niveau mit rund 1400 anerkannten Experten aus allen Bereichen der Fluidtechnik. Wissenschafts-Standards erfüllen Artikel, die das Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben und ab dieser Ausgabe wieder fester Bestandteil Ihrer O+P sind. Diesem Anspruch bleiben wir verpflichtet. Eine Veränderung ist indessen groß und fällt ins Auge: Mit dieser Ausgabe haben wir die Gestaltung Ihrer O+P dem Niveau der Inhalte angepasst und um die Rubrik Menschen und Märkte erweitert. Ob mit wissenschaft licher Tiefe oder in der praxisorientierten Anwendung, innovative Fluidtechnik begeistert. Das definiert unsere Ansprüche, auch an das Layout. Auf Ihr Feedback zu den in diesem Editorial aufgeworfenen Fragen freut sich im Namen des gesamten O+P-Teams (v.l.n.r.: Mario Wüst, Peter Becker, Michael Pfister, Svenja Stenner) Ihr Michael Pfister m.pfister@vfmz.de

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