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O+P Fluidtechnik 1-2/2016

O+P Fluidtechnik 1-2/2016

MENSCHEN UND MÄRKTE

MENSCHEN UND MÄRKTE „DIREKTER DIALOG MIT INTERNATIONALEN DENKERN UND ENTSCHEIDERN DER FLUIDTECHNIK“ Vom 8. bis 10. März 2016 findet in Dresden das 10. Internationale Fluidtechnische Kollquium (IFK) statt. Professor Jürgen Weber steht als Ausrichter der Tagung und Direktor des Instituts für Fluidtechnik an der TU Dresden Rede und Antwort. 20 O+P – Ölhydraulik und Pneumatik 1-2/2016

INTERVIEW ZUM 10. IFK WAS BIETET DIE JUBILÄUMS- VERANSTALTUNG IN DRESDEN? Herr Professor Weber, in diesem Jahr richten Sie mit Ihrem Institut wieder das Internationale Fluidtechnische Kolloquium aus. Welche Bedeutung hat das IFK für die Branche und welchen Erwartungen sehen Sie sich gegenübergestellt? Mit dem IFK haben wir ein Forum geschaffen, das in der Welt sicherlich einen der bedeutendsten Branchentreffs auf dem Gebiet der hydraulischen und pneumatischen Antriebs- Steuerungs- und Regelungstechnik überhaupt darstellt. Was vor über 40 Jahren mit den Aachener Fluidtechnischen Kolloquien und der Fachtagung Hydraulik und Pneumatik in Dresden und Magdeburg begann, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte ent wickelt. Nun richten wir das IFK zum zehnten Mal im Wechsel mit der RWTH Aachen aus und ich denke, die Tagung gewinnt durch diesen Wechsel an Dynamik und Attraktivität. Im Grunde genommen sind wir in Anbetracht des Rufes in einer komfortablen Situation, aber, wie Sie bereits in Ihrer Frage erwähnten, haben wir damit auch Erwartungen zu erfüllen. Die Branche der Fluidtechnik zeichnet sich durch einen sehr direkten Austausch zwischen Forschung und Industrie aus. In Pressestimmen zu vergangenen IFKs konnte man lesen, dass gerade der Charakter als Dialog- und Diskussionsforum das IFK besonders wertvoll macht – und zwar gleichermaßen für Forscher an den Hochschulen, für Hersteller und für Anwender. Deshalb ist es unser Ziel, das IFK zu einer direkten und unkomplizierten Kommunikationsplattform zu gestalten, von der alle Teilnehmer profitieren. Insbesondere trägt der Fachverband Fluidtechnik im VDMA zur beispielhaft engen Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft der deutschen Fluidtechniker maßgeblich bei. Daher bin ich froh, dass wir auch zum Jubiläums-IFK wieder als Mitveranstalter auf den Fachverband zählen können. Sie sprechen von einer Jubiläumsveranstaltung. Was wird die Besucher Neues erwarten? Evolution oder Revolution? In Anbetracht der Situation ist eine Revolution aus unserer Sicht nicht der richtige Begriff: Wir hören kein Aufbegehren (lacht). Spaß beiseite: Auch zu diesem IFK werden wir natürlich auf Bewährtes zurückgreifen. Ich glaube nicht, dass die Wiedererkennbarkeit die Kreativität und Fruchtbarkeit dieses IFKs einschränkt. Vielmehr denke ich, dass viele Gäste es zu schätzen wissen, sich auf gewohnten Pfaden zu bewegen. Das soll natürlich nicht heißen, dass wir alles genau so machen wollen, wie bisher. So haben wir uns dafür entschieden, die Vorträge an allen drei Tagen im Internationalen Congress Center in der Dresdner Innenstadt durchzuführen. Auf der Prozessseite haben wir einen optionalen Peer-Review durchgeführt. Umfragen haben ergeben, dass sich die Attraktivität unserer Tagung insbesondere für internationale Wissenschaftler noch weiter steigern lässt, wenn wir die wissenschaftliche Signifikanz erhöhen. Dies können wir mit einem Review erreichen. Übrigens haben auch viele Teilnehmer aus der Industrie sich dafür entschieden, ihren Beitrag dem optionalen Review-Prozess zu unterziehen. Ich glaube, dass dies ein guter Schritt ist, die Qualität der Beiträge noch weiter zu erhöhen.

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