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O+P Fluidtechnik 1-2/2020

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O+P Fluidtechnik 1-2/2020

BILANZ VOITH MIT

BILANZ VOITH MIT PROFITABLEM WACHSTUM IM VERGANGENEN GESCHÄFTSJAHR MENSCHEN UND MÄRKTE Der Voith-Konzern ist im Geschäftsjahr 2018/19 (zum 30.9.2019) in einem herausfordernden Markt- und Wettbewerbsumfeld profitabel gewachsen. Alle wesentlichen Kennzahlen des Konzerns konnten gesteigert werden. Der Auftragseingang legte erwartungsgemäß spürbar zu, getragen vor allem durch einen starken Zuwachs bei Voith Hydro. Der Konzernumsatz konnte trotz der in vielen Märkten und Regionen spürbaren konjunkturellen Eintrübung leicht gesteigert werden. Die zentralen Ergebnisgrößen EBIT und Jahresüberschuss wuchsen dabei überproportional. Entsprechend haben sich auch die Rentabilitätskennziffern verbessert. In Summe hat sich der Voith-Konzern 2018/19 insgesamt neue Aufträge in Höhe von 4,69 Milliarden Euro gesichert, nach 4,29 Milliarden Euro im Jahr zuvor; dies entspricht einem Auftragsplus von 9 Prozent. Der Auftragsbestand legte zum Bilanzstichtag um 9 Prozent auf 5,63 Milliarden Euro zu. Dies ist der höchste Auftragsbestand seit sieben Jahren. Auch beim Umsatz verzeichnete Voith einen leichten Zuwachs um 2 Prozent auf 4,28 Milliarden Euro (4,21 Milliarden Euro im Vorjahr). Erfreulich ist auch die Entwicklung des Ergebnisses auf Konzernebene: Das EBIT konnte um 12 Prozent auf 215 Millionen Euro gesteigert werden (193 Millionen Euro im Vorjahr). „Voith hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem anspruchsvollen Umfeld gut behauptet. Wir sind in unseren Märkten exzellent positioniert, haben unsere Ertragskraft gesteigert und können für die Gestaltung unserer Zukunft weiterhin auf eine robuste Bilanz bauen. Das stimmt uns zuversichtlich, dass wir unsere strategischen Ziele für die kommenden Jahre erreichen werden“, erklärte Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung. Voith Turbo wird seine Marktposition unter anderem durch zwei Joint Ventures mit der China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC), dem weltweit größten Hersteller von Schienenfahrzeugen, stärken. Die Gemeinschaftsunternehmen werden dazu beitragen, das Geschäft im Markt für Schienenfahrzeuge sowie in verschiedenen Industriemärkten weiter auszubauen. Zur nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Konzernbereichs soll auch die angekündigte Straffung des deutschen Produktionsnetzwerks von Voith Turbo beitragen. Ein strategischer Schwerpunkt bleibt neben der Stärkung des Kerngeschäfts außerdem der weitere Ausbau der digitalen Aktivitäten. Die kundenorientierte Digitalisierungsstrategie von Voith zeigt sichtbare Erfolge: So trifft OnCumulus, die eigenentwickelte modulare IIoT-Plattform von Voith, auf eine stark wachsende Nachfrage. Auch mit Hilfe von Akquisitionen wie Pilotfish und Ventures wie TSP OnCare Digital Asset Inc. baut Voith sein Angebot an digitalen Produkten und Lösungen entlang seiner Wertschöpfungskette im Kerngeschäft weiter aus. www.voith.com 8 O+P Fluidtechnik 1-2/2020

SZENE SICK ERWEITERT VORSTAND Der Sensorhersteller Sick hat zum 1. Januar seinen Vorstand erweitert. Der Aufsichtsrat berief dazu Dr. Tosja Zywietz (48) für das neu geschaffene Ressort Operations. Damit werden die produktionsrelevanten Funktionen einschließlich Einkauf und Qualität auf Vorstandsebene zusammengefasst. Tosja Zywietz war seit 2009 in verantwortlichen Positionen bei Rosenberger Hochfrequenztechnik tätig, zuletzt als Vorsitzender der Geschäftsleitung. Bei Sick zeichnet er für das operative Geschäft des Unternehmens verantwortlich. Mit der Verzahnung von Einkauf, Produktion und Qualität in einem Ressort sollen künftig eine direktere Kundenorientierung erreicht und Marktentwicklungen schneller begegnet werden. „Der Sick-Konzern hat seinen Umsatz seit 2011 verdoppelt und sich global erweitert, die Komplexität von Produktions- und Lieferprozessen ist ebenfalls gestiegen. Der Bereich Operations gewinnt weiter an Bedeutung,“ hieß es vom Unternehmen zu der Erweiterung des Vorstands. www.sick.com STW MIT NEUER NIEDERLASSUNG IN CHEMNITZ Die Sensor-Technik Wiedemann GmbH (STW) erweitert ihren Baukasten für die Mobilhydraulik um eine neue Generation an Inertialsensorik. Sie unterstützt die Realisierung verschiedener Regelungsprozesse und wird am Technologie- Campus Chemnitz entwickelt. Daher hat STW dort Anfang September 2019 eine weitere Betriebsstätte eröffnet. Zunächst stehen neue Neigungs-, Beschleunigungs- und Gyrosensoren im Fokus. Der Serienstart für die automotiv-qualifizierten Einstiegsprodukte ist für das erste Halbjahr 2020 am Hauptsitz Kaufbeuren geplant. In Chemnitz sollen darüber hinaus die Grundlagen für weitere neue Produkte, etwa zur Umfeld- und Zustandsüberwachung für mobile Applikationen, geschaffen werden. www.stw-mm.com O+P Fluidtechnik 1-2/2020 9

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