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O+P Fluidtechnik 1-2/2021

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O+P Fluidtechnik 1-2/2021

SYSTEMTECHNIK 02

SYSTEMTECHNIK 02 Dr.-Ing. Arne Lucas (l.) leitet gemeinsam mit seiner Frau das Familienunternehmen Kroning. Udo Willenberg (r.) ist seit 2014 Mitglied der Geschäftsleitung. Beide sehen in der Systempartnerschaft mit Stauff erhebliche Vorteile für ihre Kunden und Wachstumspotential für ihr eigenes Unternehmen. 03 Komplette Baugruppen können vormontiert und direkt in die Produktion geliefert werden 02 Familienunternehmen in dritter Generation fortführt und seit 2016 Geschäftsführer bei Kroning ist, ist das technische Know-How der Schlüssel zu einer stabilen Kundenbeziehung. FERTIGE BAUGRUPPEN LIEFERN Aus seiner Sicht ist die Stauff Systempartnerschaft ein naheliegender Schritt: „Mit unserer branchenübergreifenden Erfahrung im Engineering können wir unseren Kunden die gesamte Hydraulikfrage abnehmen.“ Kroning bietet neben der Lieferung von Komponenten je nach Kundenwunsch sämtliche Dienstleistungen bei der Fertigung ganzer hydraulischer Leitungssysteme an: Auslegung und Beratung, Schlauchkonfektionierung, Biegen von Rohrleitungen, Vormontage und Lieferung von Baugruppen und Aggregaten bis zum Montageband des Kunden. In Zukunft auf Stauff Line Produkte zu setzen, hat aus seiner Sicht Vorteile sowohl für die Kunden, als auch für interne Prozesse des eigenen Unternehmens. „Stauff Line Komponenten sind aus dem Systemgedanken heraus MENSCHEN UND MÄRKTE 03 16 O+P Fluidtechnik 2021/01-02 www.oup-fluidtechnik.de

SYSTEMTECHNIK entwickelt worden und daher technisch aufeinander abgestimmt und kompatibel. Ein konkreter Vorteil ist zum Beispiel die hochwertige Zink/Nickel-Beschichtung, mit der wir durchgängig einen einheitlich hohen Korrosionsschutz garantieren können.“ Auch Fragen der Gewährleistung können umso einfacher geklärt werden, je weniger Ansprechpartner an einem hydraulischen Leitungssystem beteiligt sind. VERANTWORTUNG LIEGT IN EINER HAND Stauff Systempartner übernehmen dem Kunden gegenüber die Verantwortung von der Pumpe bis zum Verbraucher und haben bei Bedarf Zugriff auf das internationale Stauff Netzwerk. Weltweit ist somit die Versorgung mit Stauff Line Komponenten und dem entsprechenden Service für die exportorientierten OEM sichergestellt. „Dabei bleiben wir ein unabhängiges Unternehmen“, betont Lucas. Ein Argument für die enge Zusammenarbeit mit Stauff ist auch die Reduzierung der internen Prozesskosten seines Unternehmens. Ausschlaggebend für die Systempartnerschaft ist aber der Mehrwert, der für Maschinen- und Anlagenbauer entsteht. „Hierin steckt für uns enormes Wachstumspotential.“ REGIONAL UND INTERNATIONAL VERBUNDEN Die Systempartnerschaft ist auch aus einem kritischen Blick auf das klassische Händlermodell heraus entstanden. Jörg Deutz: „Es ist einfach nicht sinnvoll, innerhalb eines Gebietes doppelte Vertriebsstrukturen zu unterhalten.“ Die Peripherie zweimal abzubilden sei auf lange Sicht nicht zielführend, meint Deutz. Er sieht die Zukunft auch für das internationale Geschäft darin, regionalen Systempartner den Erstkontakt zu überlassen: Der Systempartner tritt als Teil eines globalen Verbunds auf und wird als ursprünglich regional agierender Unternehmer auch für internationale Erstausrüster attraktiv. Stauff als Hersteller will eine eine weltweit hohe Lieferperformance und die individuelle Betreuung MASCHINEN- UND AN- LAGENBAUER MÖCHTEN SICH ZUNEHMEND AUF IHRE KERNKOMPETEN- ZEN KONZENTRIEREN Jörg Deutz, CEO der Stauff Gruppe STAUFF SYSTEMPARTNERSCHAFT: GEMEINSAME VERANTWORTUNG VON ANSCHLUSS ZU ANSCHLUSS Stauff Line ist der Oberbegriff für alle Produkte und Leistungen, die die Unternehmen der Stauff Gruppe und die Stauff Systempartner für den Bau hydraulischer Leitungssysteme anbieten. Die Basis ist das vollständige Komponentenprogramm von der Stauff Schelle, mit der das Unternehmen bereits in den 60er Jahren bekannt wurde, bis zum 2015 eingeführten Rohrverbindungssystem Stauff Connect. Stauff Systempartner bieten nun den Kunden vor Ort sämtliche komplementären Dienstleistungen an: vom Engineering inkl. Auslegung, Analyse und Optimierung über Schlauchkonfektionierung, Rohrbiegen und Vormontage bis zur Produktion von Baugruppen. Mit dem sukzessiven Aufbau eines internationalen Netzwerks von Systempartnern können weltweit agierende Maschinen- und Anlagenbauer in Zukunft jeweils vor Ort auf die Zusammenarbeit mit qualifizierten Dienstleistern setzen. vor Ort über seine internationalen Niederlassungen und Partner garantieren. VERTRAUEN ALS KRITERIUM Mit Kroning verbindet Stauff eine über Jahrzehnte gewachsene Geschäftsbeziehung. Gegenseitige Wertschätzung und transparentes, loyales Verhalten haben die Zusammenarbeit zwischen den beiden Familienunternehmen geprägt. Das wird für Stauff auch beim Aufbau weiterer internationaler Systempartnerschaften ein wichtiges Kriterium sein. Nicht zuletzt geht es um einen Kompetenz- und Wissenstransfer innerhalb der gesamten Stauff Gruppe, um auf lange Sicht den Anforderungen des internationalen Maschinen- und Anlagenbaus an die Hydraulikspezialisten gerecht zu werden. Arne Lucas und Jörg Deutz sind sich einig: „Wer zukunftsfähig sein möchte, muss bereit sein, sich weiterzuentwickeln. Als Familienunternehmen haben wir die Möglichkeit und den Mut, in langfristige Kooperationen zu investieren. Wachstum entsteht durch Vertrauen.“ Für Arne Lucas und Udo Willenberg ist die Systempartnerschaft außerdem ein nachhaltiges Modell mit Zukunftsperspektive, die gerade auch nach dem unlängst erfolgten Generationenwechsel „ein Anker in der Übergangssituation“ sein wird. Fotos: Stauff Gruppe www.stauff.com www.oup-fluidtechnik.de O+P Fluidtechnik 2021/01-02 17

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