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O+P Fluidtechnik 11-12/2020

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O+P Fluidtechnik 11-12/2020

SZENE

SZENE IFK2020: EIN DIGITALER EVENT MENSCHEN UND MÄRKTE Mitte Oktober fand das 12. Internationale Fluidtechnische Kolloquium (ifk) statt. Coronabedingt gestalteten die Dresdner Veranstalter den Event online. Digital war nicht nur das Format, sondern auch große Teile des Inhalts. Das Motto „Fluid Power – Future Technology“ konnten die Vorträge einlösen. Die Teilnehmer äußerten sich positiv. Der 12. ifk2020, wurde vom 12.-14. Okober zum sechsten Mal vom Lehrstuhl für Fluid-Mechatronische Systeme an der TU Dresden ausgerichtet. Als Mitveranstalter traten der Fachverband Fluidtechnik des VDMA und der Dresdner Verein zur Förderung der Fluidtechnik auf. Einleitende Worte sprachen Professor Dr. Ing. Jürgen Weber von der TU Dresden und Peter-Michael Synek vom VDMA. GRUNDLAGENFORSCHUNG UND 5G Der erste Tag des Kolloquiums war Methodologie und Grundlagenforschung gewidmet. An den beiden folgenden Tagen wurde das Motto „Fluid Power – Future Technology“ voll eingelöst. Eine große Bandbreite von anwendungsbezogenen und technologieorientierten Vorträgen wurde gehalten. Ein wichtiges Thema war die Entwicklung 5G-fähiger, kosteneffizienter und nachfrageorientierter Strukturen und einzelner dezentraler Antriebe. Ein weiteres Thema war der Echtzeit-Datenaustausch, der die Anwendung zahlreicher Autor: Miles Meier, Redakteur O+P Fluidtechnik vorausschauender Instandhaltungsstrategien ermöglicht. Dieser erhöht wiederum die Verfügbarkeit und Lebensdauerleistung von Fluidtechniksystemen und deren Elementen deutlich, so der Tenor der Veranstaltung. FACE-TO-FACE-KOMMUNIKATION Digital waren nicht nur die Themen, sondern Corona-bedingt die gesamte Veranstaltung. So konnten auch die ifk-Teilnehmer datenmäßig exakt erfasst werden: Die 360 Teilnehmer verbrachten insgesamt 644 Tage und 15 Stunden mit den Beiträgen der Wissenschaftler und Unternehmen. Im Schnitt schaute sich jeder Teilnehmer einen Tag und 15 Stunden der dreitägigen Veranstaltung an. Fragen konnten jederzeit per Tastatur gestellt werden – auch die Zuhörer konnten sich in Echtzeit austauschen, ohne den Vortragenden zu stören. Es war auch extrem leicht, bestimmte Personen zu finden und zu einem Gespräch aufzufordern. In einem besonderen Format, dem „Carousel“, konnte man auch Zufallsbekanntschaften machen. Diese Möglichkeiten wurden genutzt: Zwei Tage und acht Stunden betrug die Gesamtzeit der direkten Kommunikation zwischen zwei Menschen. Insgesamt wurden auf den 27 wissenschaftlichen Sitzungen 108 Vorträge gehalten. Über 100 Vortragende aus fünf Kontinenten kamen dabei zu Wort. Im Vergleich zur letzten Veranstaltung wurde der Anteil der Akademiker unter den Vortragenden erhöht und hielt sich mit jenen aus der Industrie die Waage. Unternehmen hatten die Gelegenheit, sich und ihre Leistungen in einem gesonderten Bereich vorzustellen. 14 Unternehmen machten davon Gebrauch. Sogar eine Abendveranstaltung konnte digital und mit großer positiver Resonanz bei den Zuschauern durchgeführt werden. Das nächste Fluidtechnische Kolloquium wird turnusgemäß 2022 in Aachen stattfinden. Es ist vorstellbar, dass einige digitale Elemente des ifk2020 erhalten bleiben. www.ifk2020.com 14 O+P Fluidtechnik 2020/11-12 www.oup-fluidtechnik.de

UMWELTMANAGEMENT AUSGEZEICHNETER KLIMASCHUTZ MIT DEM PRIMAKLIMA-SIEGEL Der verantwortungsbewusste Umgang mit unseren Ressourcen steht bei C. Otto Gehrckens (COG) schon lange weit oben auf der Agenda und hat den unabhängigen Dichtungsexperten zu einem der Vorreiter in der Branche gemacht. Bereits seit Anfang des Jahres arbeitet COG klimaneutral und hat damit einen wichtigen Meilenstein im Bereich Nachhaltigkeit erreicht – jetzt auch offiziell bestätigt mit dem Siegel „Klimaneutraler Geschäftsbetrieb“ der Organisation „Primaklima“. Nach der frühen Einführung eines Umweltmanagementsystems im Jahr 1996 setzt das Pinneberger Unternehmen damit seine klare Linie in puncto Umweltschutz konsequent fort. Für eine klimaneutrale Unternehmenstätigkeit setzt der Experte für Dichtungstechnik auf die beiden Instrumente Minimierung und Ausgleich. Auf Grundlage des sogenannten „Carbon Footprint“ – sämtlicher im Betrieb anfallenden CO 2 -Emissionen – entwickelte das Unternehmen einen Maßnahmenkatalog zur konsequenten Reduzierung des CO 2 -Ausstosses in allen Bereichen. Dabei geht COG in Zukunft noch einen großen Schritt weiter und setzt ab 2021 komplett auf erneuerbare Energien zur Deckung des Strombedarfs, um damit mehr als 30 Prozent an klimaschädlichen Emissionen einzusparen. Den Restanteil an unvermeidbaren Emissionen werden nach dem Prinzip der weltweiten CO 2 -Balance durch die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Als Partner fungiert der gemeinnützige Verein Primaklima, der bereits seit 1991 Klimaschutz und CO 2 -Einbindung durch Aufforstung und den Schutz von Wäldern betreibt. Die so erreichte Klimaneutralität des Unternehmens dokumentiert seit Neuestem das anerkannte Primaklima-Siegel. Für Jan Metzger, Geschäftsführer der C. Otto Gehrckens, Bestätigung und Motivation zugleich, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen: „Wir freuen uns, unsere Aktivitäten zum Klimaschutz nun auch mit dem Primaklima-Siegel belegen zu können. Als traditionsreiches Familienunternehmen ist Nachhaltigkeit für uns gelebte Praxis und es liegt in unser aller Verantwortung, den ökologischen Fußabdruck unserer Geschäftstätigkeit so gering wie möglich zu halten, um unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu erhalten.“ Foto: COG www.cog.de www.oup-fluidtechnik.de O+P Fluidtechnik 2020/11-12 15

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