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O+P Fluidtechnik 11-12/2020

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O+P Fluidtechnik 11-12/2020

SCHUTZELEMENTE 02 Ronald

SCHUTZELEMENTE 02 Ronald Miess, Leitung Einkauf & Angebotswesen Schlauchtechnologie bei der Fritz Stiefel GmbH PRODUKTE UND ANWENDUNGEN TITEL 02 verletzte sich sogar. Das lässt sich mit Schutzelementen, die mit einer Lasche ausgestattet sind, verhindern“, meint Ronald Miess. NEUES PROJEKT: ERPROBUNG VON RECYCLING-SCHUTZELEMENTEN Dank der jahrzehntelangen engen und vertrauensvollen Partnerschaft mit Pöppelmann Kapsto ist der Schlauch- und Rohrleitungsproduzent immer aufgeschlossen für Neuerungen des Kunststoffspezialisten. Dieser bietet jetzt für mehr Ressourcenschonung begehrte Normreihen der kleinen, aber für Kunden wie Stiefel so wichtigen Kunststoffkappen und -verschlussstopfen auch aus 100 Prozent Post Consumer Recyclingmaterial an. „Unsere für Branchen wie den Maschinenbau unverzichtbaren Produkte sind Einwegartikel, die nach der Demontage entsorgt werden. Als Kunststoffspezialist übernehmen wir Verantwortung und suchen intensiv nach ressourcenschonenden Lösungen für unsere verschiedenen Produkte“, erklärt Steffen kleine Stüve, Area Sales Manager bei Pöppelmann Kapsto. Die neuen Schutzelemente aus PCR wurden im Rahmen der Initiative Pöppelmann blue entwickelt. Diese bündelt alle Aktivitäten der verschiedenen Geschäftsbereiche der Pöppelmann Gruppe, die einen geschlossenen Materialkreislauf zum Ziel haben. Die nachhaltigeren Kunststoffkappen und Kunststoffstopfen in verschiedenen Durchmessern bestehen zu 100 Prozent aus Post Consumer Polyethylen (PCR-PE) im eingesetzten Kunststoff, überzeugen durch bewährte Kapsto Qualität und sind universell als Kappe oder Stopfen einsetzbar. Nach der Verwendung sind sie nach individueller Prüfung z. B. über den Pöppelmann blue Materialkreislauf wieder recycelbar. Für die ressourcenschonenden Schutzelemente erhielt Pöppelmann Kapsto Anfang 2020 den Blauen Engel, das Umweltzeichen der Bundesregierung. Auch die von Stiefel häufig verwendete GPN 610 ist in der neuen Recycling-Ausführung erhältlich. Das stieß sofort auf offene Ohren bei Einkaufsleiter Ronald Miess: „Wir waren im Juli 2020 mitten in unserem Voraudit zur Zertifizierung unseres Umweltmanagements nach ISO 14001 und haben diesen Punkt mit aufgenommen. Denn auch bei uns werden große Anstrengungen für mehr Nachhaltigkeit unternommen. Dazu gehört, dass wir unser Verpackungsmaterial bewusster einsetzen. Da wir die Kunststoffkappen in großen Mengen verwenden, stellen sie einen 03 nicht unerheblichen Faktor in diesem Bereich dar.“ Daher durchlaufen die PCR-Schutzelemente nun bei Stiefel eine strenge Prüfung durch verschiedene Abteilungen – vom Wareneingang über die Qualitätssicherung bis hin zu sämtlichen Produktionsbereichen. Ronald Miess ist hinsichtlich des Ergebnisses positiv gestimmt: „Wir hatten mit den Schutzelementen von Pöppelmann Kapsto bisher keine Reklamationen, weil die Maßhaltigkeit der Produkte stimmt. Solche Lieferanten wünscht man sich als Hersteller. Deshalb standen wir den ressourcenschonenden Artikeln sofort aufgeschlossen gegenüber. Wenn die Prüfungen abgeschlossen und positiv ausgefallen sind, wovon ich im Moment ausgehe, wollen wir zukünftig so viele Schutzelemente wie möglich durch die ressourcenschonenden Alternativen ersetzen, sofern diese schon verfügbar sind.“ Steffen kleine Stüve ergänzt: „Hinsichtlich der Qualität brauchen sich unsere Kunden keine Sorgen zu machen: Die Produkte aus 100 Prozent PCR im eingesetzten Kunststoff müssen die gleiche Leistungsfähigkeit wie alle anderen Produkte auch hinsichtlich Maßgenauigkeit, zuverlässigem Sitz und einfacher, schneller Demontage beweisen, bevor wir sie in unser Programm übernehmen.“ BLICK IN DIE ZUKUNFT: NEUE KONZEPTE FÜR MEHR RESSOURCENSCHONUNG Die Idee rund um einen geschlossenen Materialkreis der Schutzelemente geht bei Pöppelmann Kapsto sogar noch weiter: Nach ersten Pilotprojekten mit ausgewählten Kunden, in dem der Schutzelemente-Hersteller die Sammlung und Rückführung der Artikel zur Wiederverwertung erprobte, konnten schon erste Erfolge verzeichnet werden. Bei einem namhaften Automobilzulieferer wurden aus zurückgeführten Schutzelementen erfolgreich neue Kappen produziert. Ronald Miess hält das für eine spannende Idee: „Wir sind sehr an Lösungen interessiert, die einen schonenderen Umgang mit unserer Umwelt versprechen. Wenn ein solches Konzept funktioniert und auch aus logistischer und wirtschaftlicher Sicht praktikabel ist, wäre das auf jeden Fall ein Modell, über das wir mit unserem Partner Pöppelmann Kapsto diskutieren würden.“ Bilder: Pöppelmann + Fritz Stiefel www.poeppelmann.com 03 Die Griffkappe mit praktischer Grifflasche ermöglicht eine schnelle und einfache Demontage 04 Die Schutzkappe GPN 610, aktuell bei Stiefel noch aus Neumaterial genutzt, könnte schon bald gegen die ressourcenschonende Variante ausgetauscht werden 04 18 O+P Fluidtechnik 2020/11-12 www.oup-fluidtechnik.de

MARKTPLATZ SICHER, KLEIN, LEISTUNGSSTARK – UND ATEX-ZERTIFIZIERT Für die Förderung ätzender, giftiger und brennbarer Medien sowie für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1 + 2 für den Temperaturbereich T1 bis T4 hat Sero Pump Systems die ATEX-zertifizierte Seitenkanalpumpe Sohm entwickelt. Aufgrund der Permanentmagnet-Kupplung zwischen Welle und Antrieb benötigt sie keine Wellendichtung – dadurch ist der Produktraum der Pumpe vollständig abgedichtet. Die Sohm entspricht den gesetzlichen Arbeits-, Sicherheits- und Umweltrichtlinien, wie sie für die Förderung gefährlicher Medien gelten. Ihre kompakte Blockbauweise, ihr geringes Gewicht und die unterschiedlichen Materialkombinationen erlauben eine einfache und zugleich wirtschaftliche Integration in anspruchsvolle Einsatzumgebungen. Die selbstansaugende Seitenkanalpumpe ist für ein Fördervolumen bis 7 m³/h, Förderhöhen bis 120 m, einen Nenndruck bis 16 bar sowie Medientemperaturen zwischen -20 und +120 °C spezifiziert. Gasbeladene Medien, wie Destillate, Kraftstoffe, Lösungs- oder Kältemittel, die temperatur- bzw. prozessbedingt zum Ausgasen neigen, können als 2-Phasen-Strömung gefördert werden, ohne dass der Förderstrom abreißt. Die Seitenkanalpumpe steht in verschiedenen Varianten zur Verfügung, die eine einfache Umsetzung applikations- oder anwenderspezifischer Anforderungen ermöglicht. www.seroweb.com GEHÄUSESCHLAUCHPUMPEN MIT ETHERNET Die Schlauchpumpen der Baureihen 530, 630 und 730 der Watson-Marlow Fluid Technology Group (WMFTG) sind ab sofort mit EtherNet/IP-Steuerung verfügbar. Anwender erhalten durch das herstellerunabhängige industrielle Netzwerkprotokoll schnellen Zugriff auf die genauen Leistungsdaten ihrer Pumpen und verfügen über eine nahtlose Verbindung zu SPS-Steuerungssystemen und dem „Internet der Dinge“. Die Ethernet-Modelle umfassen die drei Watson-Marlow Gehäusepumpenbaureihen 530En, 630En und 730En mit je nach Baureihe unterschiedlichen Fördermengen bis zu 55 l/min (730En), unterschiedlichen Druckeigenschaften und Drehzahlregelbereichen. Die Ethernet-Modelle sind für nahezu alle Industrie- und Prozessanwendungen geeignet und lassen sich aufgrund der Schutzart IP66 in nahezu allen Umgebungen einsetzen. Die Pumpen verfügen über eine direkte Schnittstelle zu Druckund Durchflusssensoren von Fremdherstellern und erlauben so den Zugriff auf Sensordaten über das Netzwerk. Anwender können zwischen verschiedenen führenden Sensorherstellern wählen. Es lassen sich spezifische Grenzwerte für den Pumpenbetrieb festlegen. Diese Funktion ist eine Lösung zur Sicherung der Prozessintegrität durch eine unabhängige Überwachung der Förderleistung. Die Sensoren können die Pumpe sicher stoppen, sollten vordefinierte Grenzwerte überschritten werden. www.wmftg.de PROFESSIONAL MANUFACTURER OF HYDRAULIC COMPONENTS AND SYSTEMS Mobile Valves Pumps NEW Industrial Valves Casting Components Motors Systems Pneumatic Cylinders InLine - VD For more information, please visit our website: www.henglicn.com Jiangsu Hengli Hydraulic Co., Ltd InLine Hydraulik GmbH (Member of Hengli Group) Sperenberger Straße 13 12277, Berlin www.henglicn.com Tel: +49 30 72088913 Mobil: +49 (0)1723683463 Fax: +49 30 72088-44 E-Mail: Jacky.ding@hengli.net

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