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O+P Fluidtechnik 11/2016

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O+P Fluidtechnik 11/2016

ZUR AKTUELLEN SITUATION

ZUR AKTUELLEN SITUATION AM IFAS Wie Ihnen als Lesende der O+P Fluidtechnik wahrscheinlich bekannt ist, ist die an das Prüffeld des IFAS angrenzende Halle des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2016 einem Großbrand zum Opfer gefallen. Glücklicherweise sind hierbei keine Personen zu Schaden gekommen. Auf Seiten des IFAS sind der Schallmessraum und die Klimakammer, welche direkt dem Feuer ausgesetzt waren, zerstört worden. Die elektrische und informationstechnische Infrastruktur sowie die Lüftungsanlage, welche beide Hallenabschnitte versorgte, wurden durch den Brand in erheblichem Umfang beschädigt bzw. zerstört und müssen vollständig erneuert werden. Daher ist die große Laborfläche (Halle I) des IFAS seit Februar nicht für Forschungsarbeiten nutzbar. Die generelle statische Freigabe sowie die Reinigung der Halle von brandbedingten Schadstoffen erfolgten rasch und wurden im Mai abgeschlossen. Seit Februar konnten für diverse Forschungsprojekte notwendige Ersatzflächen an befreundeten RWTH-Instituten gefunden und provisorisch genutzt werden. Zusätzlich konnte Anfang Mai ein Notbetrieb in der kleineren Halle 2 aufgenommen werden, so dass viele Forschungs- und Dienstleistungsprojekte unter erschwerten Umständen durch- bzw. weitergeführt werden können. Aufgrund der speziellen Rahmenbedingungen im Bereich der öffentlichen Liegenschaften ist das Land Nordrhein-Westfalen für die Wiederinstandsetzung der Infrastruktur verantwortlich. Der Nutzer kann nur unzureichend Einfluss auf Planung und Fortschritt nehmen. Der Abschluss der Wiederinstandsetzungsarbeiten an Halle I wurde dabei zunächst für Ende 2016 avisiert. Leider stellt sich dieser Termin als nicht haltbar heraus. Der Mitte September vermittelte Termin des zuständigen Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) sieht nunmehr einen Wiederbezug der Halle im 3. Quartal 2017 vor! Zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten wir nach Kräften daran, trotz des Ausfalls der Halle und insbesondere der hydraulischen Infrastruktur, unsere Forschungstätigkeiten und Dienstleistungen in vollem Umfang fortzuführen. An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei den vielen Unterstützern und Spendern bedanken, welche mittels unkomplizierter und schneller Hilfeleistungen einen provisorischen, dezentralen Betrieb des IFAS ermöglicht haben und weiter ermöglichen. Wir sind weiterhin dankbar für jegliche Unterstützung, beispielsweise bezüglich infrastruktureller Komponenten oder Aggregate, um die Zeit bis zur sehnlichst erwarteten Wiederinbetriebnahme der Halle I überbrücken zu können. Spenden werden gerne über den Förderverein für Fluidtechnik e.V. (www.ifas.rwth-aachen.de/?verein) gegen entsprechende Spendenbescheinigungen angenommen. In den vergangenen knapp fünf Jahrzehnten der aktiven Forschung im Bereich der Fluidtechnik an der RWTH Aachen, zunächst unter meinem kürzlich verstorbenen Vorgänger em. Univ. Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. mult. Wolfgang Backé, haben wir in enger Kooperation mit der Fluidtechnik-Branche viele Herausforderungen angenommen und wesentliche Impulse setzen können. Unsere Arbeit ist durch die Situation zwar erschwert, unsere Bemühungen aber ungebrochen, so dass wir mit Zuversicht auch diese Herausforderung meistern wollen und werden. Ich bedanke mich auch im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das entgegengebrachte Verständnis und Vertrauen. Bei Fragen stehe ich Ihnen zusammen mit meinen Mitarbeitern gerne zur Verfügung. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hubertus Murrenhoff Institutsdirektor Institut für fluidtechnische Antriebe und Steuerungen (IFAS) der RWTH Aachen post@ifas.rwth-aachen.de Am 4. Oktober 2016 informierte sich der Rektor der RWTH Aachen, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg (3. von links), vor Ort über die aktuelle Situation am IFAS; außerdem zeigt das Bild (v.l.n.r.) Dr.-Ing. Olivier Reinertz (Wissenschaftlicher Direktor), Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hubertus Murrenhoff (Institutsleiter) und Dipl.-Ing. Christian Schleihs (Oberingenieur) 82 O+P Fluidtechnik 11-12/2016

IM NÄCHSTEN HEFT: 1-2/2017 ERSCHEINUNGSTERMIN: 07. 02. 2017 ANZEIGENSCHLUSS: 23. 01. 2017 01 02 03 01 Bei der Minimalmengenschmiertechnik werden geringe Mengen verschiedener Flüssigkeiten gezielt, prozesssicher und feinstdosiert auf einen Gegenstand aufgesprüht. Die microjet GmbH ist Experte in diesem Bereich. Bei den kundenindividuellen Systemen des Unter nehmens kommt es auf zuverlässige Anschlusstechnik an. Foto: Eisele 02 40 Vertreter aus dem Maschinenbau sind der Einladung von Aventics nach Lemgo gefolgt, einen Tag lang praxisorientierte Informationen über Industrie 4.0 und intelligente Pneumatik aus erster Hand zu erhalten. Die Teilnehmer hatten während der Veranstaltung auch die Gelegenheit, die SmartFactory OWL zu besichtigen. Foto: Aventics 03 Die standardisierte Beschreibungssprache AutomationML (AML) ist ein wichtiger Baustein für die Produktion der Zukunft. Die diesjährige AML User Conference unter dem Titel „Road to Industrie 4.0: AutomationML as Digital Enabler“ fand im Oktober bei Festo in Esslingen- Berkheim statt. Foto: Festo O+P Fluidtechnik 11-12/2016 83 BOLZ.indd 1 22.09.2016 08:32:08

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