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O+P Fluidtechnik 3/2017

O+P Fluidtechnik 3/2017

STUDIE 01 02 DIE STUDIE

STUDIE 01 02 DIE STUDIE Ziel der Studie war, die Anforderungen zu ermitteln, die sich aus den antizipierten Veränderungen im „virtuellen Engineering“ an die Produkte von Komponenten- und Teilsystemlieferanten des Maschinen- und Anlagenbaus ergeben und die Zeiträume bis zum Eintreten dieser Veränderungen abzuschätzen. Grundlage der Prognose-Studie bilden verschiedene Sekundärliteraturquellen, die sich mit dem Thema Digitales Engineering der Zukunft beschäftigen. Dabei handelt es sich zum Großteil um Roadmaps, Marktstudien und Positionspapiere. Insgesamt wurden 111 Thesen der unterschiedlichen Quellen identifiziert, gesammelt, analysiert und auf neun übergeordnete Themenstellungen verdichtet, die das Fundament der Experten-Befragung bildeten. Die Experten wurden aus einem Pool von Teilnehmern verschiedener Arbeitskreise und Veranstaltungen aus dem Bereich des Engineerings im Anlagenbau ausgewählt. Hierbei handelt es sich sowohl um Mitarbeiter in einer Führungsfunktion von KMUs als auch von Großunternehmen. Zudem beteiligten sich auch Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem Universitäts- und Hochschulbereich sowie Mitarbeiter von Forschungseinrichtungen. Die vollständige Studie ist unter folgendem Link abrufbar: www.vdc-fellbach.de/downloads/studien 01 Zusatznutzen Virtual Reality, Mehrfachnennungen möglich 02 Potenziale VR und AR in Anwendungs- und Unternehmensbereichen 03 03 Hemnisse der Digitalisierung und Virtualisierung der Entwicklungsprozesse, Mehrfachnennung möglich SPECIAL / VIRTUAL REALITY stellung und Instandhaltung und bessere Verkaufsunterlagen für den Vertrieb genannt. In vielen weiteren Unternehmens- und Anwendungsbereichen wird dem Einsatz von Virtual Reality ein hohes Potenzial zur Nutzung in der Zukunft zugeschrieben. Allen voran im Bereich der Fabrikplanung, der Digital Mock Ups (DMU), der Produktionsplanung, in der Montageplanung und zur Evaluation von Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie. Besonderes Augenmerk bei der Befragung wurde auf das Thema Handling großer Datenmengen gelegt. Auch hier sind sich die Experten einig, dass VR- und AR-Anwendungen neben eindeutigen Schnittstellendefinitionen, transparenten Prozessinhalten und klaren PDM- und PLM-Landschaften, das Handling großer Datenmengen erleichtern. STÜCKZAHL 1 ALS ARGUMENT FÜR DIGITALES ENGINEERING Die zunehmende Verschmelzung von virtueller und realer Fertigungswelt durch modernste industrielle IT und Software wird die Art zu produzieren grundlegend verändern. Die Entwicklung und der intelligente Einsatz von leistungsstarker industrieller Software werden zum bestimmenden Faktor für die Industrie werden. Die zunehmende Virtualisierung in der Industrie inklusive aller darin ablaufenden Prozesse erfordert den Einsatz neuer Methoden, Werkzeuge und Technologien wie beispielsweise Virtual Reality in der unternehmerischen Wertschöpfungskette. Wie hier aufgezeigt ist der Einsatz von digitalen Methoden, wie z.B. Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen, im Anlagenbau sehr interessant. Je nach konkretem Anwendungsfall ist der Einsatz anderer Software und/oder Hardware sinnvoll. Die oft postulierte Stückzahl 1 ist kein Argument gegen den Einsatz von Simulationstechnik. Im Gegenteil: Gerade die Testerfordernis nimmt mit dem Neuheitsgrad eines Produkts zu. Je relevanter die Produktkomplexität und das Risiko für Fehlerfolgekosten sind, desto eher müssen Voraussetzzungen in Form digitaler Entwicklungsprozessketten, die als Datenlieferant und Entscheidungsgrundlage dienen, geschaffen werden. Fotos und Grafiken: Virtual Dimension Center www.vdc-fellbach.de 30 O+P Fluidtechnik 3/2017

HYDRAULIKKREISLÄUFE FARBIG KENNZEICHNEN Ein neues Highlight von Voss Fluid ist das vielfältige Programm an Messkupplungen mit innovativem Design. Anders als bei gängigen Systemen sind die Schutzkappen der Messkupplungen in vielen signalstarken Farben realisierbar. Anwender können dadurch verschiedene Hydraulikkreisläufe kennzeichnen und erhalten somit einen besseren Überblick. Durch die Kombination von Metallund Weichdichtung steigert der Fluidspezialist den Schutz vor Leckagen nochmals. www.voss-fluid.de TECHNISCHE BERATUNG VIA LIVECHAT Igus bietet auf seiner Webseite www.igus.de einen Livechat an, in dem Kunden schnell mit Experten aus dem E-Ketten-, Leitungsund Lagertechnik- Vertrieb in Kontakt treten können. Hier können sie z. B. Fragen zur Auslegung, neuen Produkten, der Werkstofftechnologie oder Preisen stellen. Die Mitarbeiter können direkt eine Berechnung und Konfiguration durchführen, ein Angebot unterbreiten oder ein Produkt bestellen. Erreichbar ist der Chat werktags zwischen 8:30 und 16 Uhr für Kunden in Deutschland, USA, Frankreich, China und Polen, weitere Länder sind in Planung. www.igus.de So geht Schlauchmanagement mit My.HANSA-FLEX My.HANSA-FLEX ist die umfassende Dienstleistung für die vorbeugende Instandhaltung Ihrer Hydraulik-Schlauchleitungen. 24/7, überall auf der Welt, auf einen Klick verfügbar. ROBUSTE MAGNETISCHE MULTITURN-ENCODER Ein Multiturn-Encoder für raue Umgebungen ist der Posihall von ASM. Dieser Sensor misst Winkelpositionen über bis zu 255 Umdrehungen mit einem magnetischen Messprinzip. Die Positionsbestimmung erfolgt „echt absolut“, d. h. nach einem Stromausfall werden sofort wieder Messergebnisse geliefert. Durch die berührungslose Multihall- Technologie können Messwerte auch erfasst werden, wenn das Maschinengehäuse mit Öl oder Wasser gefüllt ist, z. B. nach einer Leckage. Die Sensoren widerstehen Vibrationen, Schocks und Temperaturen von -40 bis +85 °C. In der Edelstahlversion sind sie für mobile Arbeitsmaschinen, Offshore-, Solar- und Windkraftanlagen geeignet. www.asm-sensor.de Hannover Messe Industrie 24.-28. April 2017 Halle 21 Stand F30 HANSA-FLEX AG Zum Panrepel 44 • 28307 Bremen Tel.: 0421 489070 • info@hansa-flex.com www.hansa-flex.com

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