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O+P Fluidtechnik 4/2016

O+P Fluidtechnik 4/2016

03 18-t-Prototypmaschine

03 18-t-Prototypmaschine mit installiertem STEAM-System 04 Der Prototyp führt einen typischen Grabzyklus aus 03 04 DURCHSCHNITTLICH 30 % KRAFTSTOFFEINSPARUNG Ungeachtet der genannten Einschränkungen für das STEAM-System wurde der Kraftstoffverbrauch für beide Systeme bei unterschiedlichen Zyklen ermittelt. Die Messungen erfolgten unter realitätsnahen Bedingungen mit einem professionellen Fahrer auf dem Testgelände von Volvo CE in Konz (Bild 04). Durch die Versorgung aus den jederzeit zur Verfügung stehenden Konstantdrucknetzen ist die Maschine deutlich agiler. Daher zeigte der Vergleich hinsichtlich der Produktivität, dass das STEAM-System trotz der niedrigeren Motordrehzahl die untersuchten Arbeitsaufgaben mindestens in der gleichen Zeit oder sogar schneller als das Load-Sensing-System bewältigen konnte. Dabei ergaben sich über alle Zyklen hinweg Kraftstoffeinsparungen von durchschnittlich 30 %. Abschließend ist festzuhalten, dass die bisherigen Ergebnisse die grundsätzliche Funktionstüchtigkeit von STEAM und das damit einhergehende Kraftstoffsparpotenzial belegen. Durch weitere Vergleichsmessungen soll das Potenzial dieses hydraulischen Hybridsystems vertiefend validiert und aufgezeigt werden. KAM DIE NOMINIERUNG ÜBERRASCHEND? SPECIAL / BAUMA Herr Vukovic, kam die Nomi - nierung von STEAM für den bauma-Innovationspreis 2016 für Sie überraschend und wie wirkt sich diese auf die weiteren Schritte zur Marktreife aus? Für uns am IFAS ist STEAM ein exzellentes Beispiel dafür, wie die fluidtechnische Forschung auch in Zeiten der Digitalisierung bedeutende Weiterentwicklungen hervorbrin gen kann. Die Effizienz mobiler Arbeitsmaschinen durch eine ganzheitliche Betrachtung signifikant zu steigern, stellt ein außerordentliches Innovationspotenzial dar. Dass unser Bestreben für den bauma-Innovationspreis nominiert wurde, würde ich weniger als Überraschung bezeichnen, sondern mehr als eine herausragende Anerkennung der gesamten Baumaschinenindustrie. Für das Forschungsvorhaben ist dies eine weitere Bestätigung und Ermutigung, dass das Potenzial der mobilen Arbeitsmaschinen noch nicht erschöpft ist und die Forschungstätigkeiten maßgeblich zu einem langfristigen Erfolg der Branche beitragen können. Jetzt ist allerdings die Industrie gefragt, da wir als Institut eine solche Technologie nicht alleine zur Marktreife entwickeln können. www.ifas.rwth-aachen.de/?steam 30 O+P – Ölhydraulik und Pneumatik 4/2016

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