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O+P Fluidtechnik 5/2017

O+P Fluidtechnik 5/2017

MESSTECHNIK PRODUKTE UND

MESSTECHNIK PRODUKTE UND ANWENDUNGEN DRUCKSPITZENMESSUNG MIT SOFTWARE „LOGGER 5“ Das Manometer LEO 5 tastet mit 5 kHz den Druckverlauf ab und weist die Extremwerte in kundenspezifisch gewählten Intervallen aus, zum Beispiel n jede Sekunde (Speicherkapazität 15 Stunden), n jede Minute (Speicherkapazität 28 Tage), n jede zehnte Minute (Speicherkapazität 9 Monate) Die Software „Logger 5“ zeigt grafisch die Messungen in Tagesabschnitten an und kann bei Druckspitzen bis auf das gewählte Intervall gezoomt werden. In diesem Beispiel wurde die Druckspitze im 5-Minuten-Intervall abgespeichert. Mit dieser exakten Zeitangabe konnte die Ursache für diesen starken Druckanstieg sehr genau ermittelt werden. zweimal pro Sekunde mit einem A/D-Wandler von 20 Bit gemessen und angezeigt. Das kleinste konfigurierbare Speicherintervall beträgt eine Sekunde. Insgesamt bietet der Manometerspeicher von Keller Platz für über 50 000 Druckspitzen-Werte samt Temperatur und Zeitstempel. Über die USB-Schnittstelle lässt sich das Gerät mit einem Computer verbinden und durch die kostenlos erhältliche Software „Logger 5“ konfigurieren und auslesen. Die aufgezeichneten Daten können grafisch dargestellt, ausgewertet sowie weiterverarbeitet werden. Die LEO-5-Geräteserie umfasst sieben Standard-Messbereiche zwischen 3 und 1000 bar. Im Temperaturbereich von 0 bis 50 °C liegt das Gesamtfehlerband des Druckes innerhalb von 0,1 % FS. Bei stabilen Temperaturverhältnissen erreicht das Manometer bei spezifischen Ausführungen eine Präzision von ±0,01 % FS – hat also Referenzqualität. Für schlecht erreichbare oder bewegliche Messorte besitzt LEO 5 optional eine Bluetooth-Funkschnittstelle. Die Parametrierung und Datenübertragung erfolgt über die USB- oder Bluetooth-Schnittstelle, über die bei Bedarf auch eine kundenspezifische Firmware- Variante eingespielt werden kann. FLEXIBLE UND SICHERE MESSTECHNIK LEO 5 besitzt einen hohen Schutzgrad bis zu IP 66, wobei zu bemerken ist, dass in Industrieanlagen typischerweise nur IP 54 verbaut wird. Über die Schnittstelle lassen sich aktuelle Messwerte sowie aufgezeichnete Messdaten (Druck, Druckspitzen, Temperatur, Messzeit) aus dem Speicher auslesen. Mittels USB wird der integrierte Akkumulator aufgeladen, wodurch das Manometer autonom betrieben werden kann. Die Akkuladung hält bei konstantem Betrieb einer Normalmessung etwa einen Monat, bei einer Peak-Messung rund zwei Wochen. Wichtig in Zeiten von Industrie 4.0 und IoT ist auch der Remote- Zugriff. Für diese Anwendungen gibt es ein erweitertes Manometer LEO 5 mit integriertem LoRa-Funkmodul, welches einen sicheren, bidirektionalen Service bietet. Dank des modularen Aufbaus der Elektronik und der seriellen Schnittstelle ist das System leicht an Kundenwünsche bzw. an deren Messaufgaben anpassbar. Alle Manometer von Keller können mittels Korrektur der Verstärkung und des Nullpunktes mit einer Ein Hoch auf 60 Jahre gute und interessante Zusammenarbeit. O+P die unverzichtbare Lektüre für die Fluidbranche.

MESSTECHNIK Kalibriersoftware an jeden Standard angepasst bzw. nachjustiert werden. Das Gerät ist z. B. durch spezielle Gewinde, Wahl bestimmter Temperatur- und Druckbereiche, Anpassungen am Gehäuse oder der Firmware an die Bedürfnisse der Kunden anpassbar und erleichtert so die Integration in die jeweilige Anlage. Außerdem ist umfassendes Zubehör wie Gummischutzhülle, Transportkoffer, Gürteltasche, Ersatzbatterien und diverse Druckadapter für das Manometer LEO 5 erhältlich. HÖHERE SICHERHEIT, GERINGERE KOSTEN Gas- oder flüssigkeitsgefüllte Rohrleitungen spielen eine zentrale Rolle in der Industrie. Ob beim Fördern und Abfüllen von Fluiden, Einsatz von Druckluft und Hydraulik oder ganz einfach bei der Wasserversorgung im Unternehmen, keiner ist gefeit vor dynamischen Druckschwankungen, bedingt durch abrupte Änderungen der Strömungsgeschwindigkeiten verursacht im alltäglichen Betrieb. Hier bringt LEO 5 Sicherheit und hilft so sparen. Folgende Kosten fallen weg, wenn klassische Systeme die Ursachen von Druckstößen nicht ermitteln können: Kosten für zusätzliche Tests, Kosten bei Stillstand, Produktionsausfall oder Reparaturen (durch Druckspitzenunfälle). Diese Kosten können, abhängig von der jeweiligen Branche, schnell in den fünf- und sechsstelligen Bereich kommen. Zusätzlich bietet LEO 5 die Möglichkeit der zustandsbasierten Instandhaltung. Aus dem Druckverlauf oder den erfassten Druckspitzen ist zu sehen, ob die jeweilige Maschine in absehbarer Zeit beschädigt werden könnte. Unabhängig von der jeweiligen Anwendung rentieren sich somit die Kosten des Einsatzes eines LEO 5 schnell. www.keller-druck.com 03 Manometer LEO 5 mit Gummischutzhülle als Zubehör Antriebssysteme nicht von der Stange • Projektierung und Umsetzung individueller Antriebssysteme und Prüfmaschinen • Hydraulische und elektrische Systeme • Umfang angepasst auf Ihre Umgebung und Anforderung: von der einzelnen Achse bis zur vollständigen Maschine www.haenchen.de

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