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O+P Fluidtechnik 6/2016

O+P Fluidtechnik 6/2016

STEUERUNGEN UND

STEUERUNGEN UND REGELUNGEN UND ES LÄUFT UND LÄUFT UND LÄUFT… Moog hatte im Rahmen eines Preisausschreibens das älteste noch in Betrieb stehende Moog- Servoventil gesucht. Gewonnen hat Doug Bitner, Leiter des Labors für Fluidtechnik an der Fakultät für Ingenieurwesen der Universität von Saskatchewan. In seinem Labor ist ein Ventil der Baureihe Moog 21 im Einsatz – Baujahr 1963! PRODUKTE UND ANWENDUNGEN Moog hatte das Preisausschreiben im vergangenen September anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Geschäftsaktivität in Europa ausgeschrieben. Doug Bitner gewann mit der Einsendung eines Videofilms, der Laborgeräte zeigt, die mit einem im Jahr 1963 hergestellten Servoventil der Baureihe Moog 21 funktionieren. SEIT ÜBER 50 JAHREN LEISTUNGSFÄHIG „Ich wusste, dass im Labor zahlreiche Moog-Ventile in Betrieb sind und so dachte ich, ich könnte vielleicht eine Chance haben“ so Bitner zu seiner Teilnahme am Preisausschreiben, „aber ich war wirklich überrascht, als ich von meinem Sieg erfuhr“. Laut Bitner ist die Universität von Saskatchewan in Kanada eine der wenigen Nordamerikas, die über ein Fluidtechniklabor verfügen, das Studenten offen steht. Das siegreiche Servoventil ist Teil eines einkanaligen Testsystems mit geschlossenem Kreislauf, das für Experimente im Bereich der Raumfahrt und der industriellen Anwendungen verwendet wird. „Wir haben im Labor Dauerbelastungstests auf Rahmen landwirtschaftlicher Maschinen mit bis zu einer Million Arbeitszyklen durchgeführt“ fügt Bitner hinzu „und das Moog- Servoventil bleibt weiterhin leistungsfähig“. „Wir beglückwünschen Doug Bitner, dass er das älteste funktionierende Moog-Servoventil gefunden hat. Man spricht immer von der Zuverlässigkeit unserer Servoventile und Herr Bitner hat sie erneut bezeugt“ kommentiert Ari Almqvist, Group Vice President und General Manager des Industriekonzerns Moog Inc. „Es ist bekannt, dass sich unsere Ventile einer langen erfolgreichen Funktionsgeschichte erfreuen, auch unter kritischen Betriebsbedingungen wie bei der Stahlproduktion, in Gasturbinen und in Werkzeugmaschinen.“ WEITERE DAUERLÄUFER Der zweite Platz ging an Walter Andreas von IABG, einer Firma, die im Testbereich tätig ist und in deren Prüflabor in Deutschland ein Servoventil der Baureihe Moog 22 aus dem Baujahr 1966 im Einsatz ist. Den dritten Platz teilen sich John Shannon von TATA Steel’s CPP Trostre Works in Großbritannien und Tom Gecse von U.S. Steel in Kanada. Das Servoventil der TATA Steel gehört zur Baureihe Moog 60 von 1969 und ist an einer Blechwalzanlage installiert. Das Ventil der U.S. Steel gehört ebenfalls zur Baureihe Moog 60 von 1969 und wird in einer Streckzieh anlage verwendet. Im Jahr 1951 hat William C. Moog Jr. das erste Servoventil für den Verkauf entwickelt. Es handelt sich um ein Gerät, das ein digitales oder analoges Signal in einen Durchflusswert oder einen hydraulischen Druck umwandelt. www.moog.de 34 O+P – Ölhydraulik und Pneumatik 6/2016

STEUERUNGEN UND REGELUNGEN SCHALTSTELLUNG ÜBERWACHEN Durch den modularen Aufbau der Produktpalette können die Schieber- und Sitzventile von Wandfluh mit den Nenngrößen NG4, NG6, und NG10 mit einer einfachen oder auch redundanten Schaltstellenüberwachung ergänzt werden. Die induktive Schalttechnik bietet sehr viel Sicherheit durch ihre berührungslosen Schalteigenschaften. 01 02 01 Redundante Schaltstellenüberwachung integriert in ein Wandfluh- Schieberventil 02 Schaltstellungsüberwachung integriert in eine sicherheitsrelevante Hydraulik-Anwendung Die dabei eingesetzte induktive Schalttechnik ist eine sehr langlebige und sichere Methode, um Schaltstellungen eines Ventils zu überwachen. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung wird an der Spitze des Schalters ein Magnetfeld erzeugt. Bei sich näherndem magnetisierbarem Material, wie beispielsweise bei einem Ventilkolben, ändert sich dieses Magnetfeld, was eine Aktivierung des Schalters zur Folge hat. Die Vorteile gegenüber einem mechanischen Schalter zeigen sich nicht nur in Bezug auf den Verschleiß, sondern insbesondere auch in der Früherkennung eines Kabelbruchs oder eines defekten Schalters. Die besonderen Merkmale der Schaltstellungsüberwachung sind: n sehr sichere Schalteigenschaften durch induktive Schalttechnik, n verschleißfreier Betrieb der induktiven Schalter, n einfache oder redundante Ausführung möglich, n sehr hohe Langlebigkeit. Die Schaltstellungsüberwachung eignet sich zum Einbau in Sicherheitsventile bei überwachten Anlagen, bei vordefinierten Bewegungsabläufen mit Verletzungs- oder Unfallgefahr bei Systemausfall, für die Steuerung von großen Kräften als Schaltstellen-Sensor (Wasserkraftwerk) und zur Freischaltung nachfolgender Ventile in einem komplexen Hydrauliksystem. www.wandfluh.com

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