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O+P Fluidtechnik 9/2016

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O+P Fluidtechnik 09/2016

EINWEIHUNG FORSCHUNG

EINWEIHUNG FORSCHUNG FÜR DIE ENERGIEVERSORGUNG VON MORGEN EINWEIHUNG IN AACHEN Nach einjähriger Vorbereitungsphase wurde am 31. Mai das Verbundprojekt: „Belastungen an den Antriebskomponenten von Windenergieanlagen“, die sogenannte FVA-Gondel, am Center for Wind Power Drives (CWD) an der RWTH Aachen offiziell eingeweiht. Die FVA-Gondel wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und den Mitgliedsfirmen der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. (FVA), darunter auch Schaeffler, verwirklicht. Damit kann der elektromechanische Antriebsstrang von Windenergieanlagen im Multi-Megawatt Bereich unter annähernd realen Bedingungen untersucht werden. Der Prüfstand ermöglicht den FVA Mitgliedsunternehmen entlang der Wertschöpfungskette erstmals die gemeinsame Untersuchung der Komponenten im Gesamtsystem. Die Erkenntnisse des Projekts tragen dazu bei, die Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen zu erhöhen und damit sowohl den Stromertrag zu steigern als auch Kosten für Service und Reparatur zu senken. Das Projekt wird seit 2015 für drei Jahre vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des 6. Energieforschungsprogrammes „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ gefördert. REALITÄTSNAHER PRÜFSTAND MENSCHEN UND MÄRKTE SCHAEFFLER LIEFERT LAGER UND MESSTECHNIK Als Mitglied der FVA unterstützt Schaeffler intensiv diese vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung. In diesem Projekt ist Schaeffler maßgeblich an der Forschung zu Hauptlager und Getriebe beteiligt. Insgesamt hat Schaeffler 18 Getriebelager zur Verfügung gestellt und diese Zylinder-, Kegelrollenund Kugellager mit entsprechender Messtechnik zur Bestimmung des Betriebsverhaltens ausgestattet. Damit wird es möglich sein, die Auswirkungen der Lasten am Rotor bis in die Wälzkontakte im Getriebe nachzuvollziehen – eine wichtige Voraussetzung, um die Wechselwirkungen im Triebstrang besser zu verstehen und Getriebe in Zukunft zuverlässiger auszulegen. Von dem einzigartigen Projekt profitieren Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Studierenden der RWTH Aachen haben die Möglichkeit, an einer marktgängigen Großanlange zu forschen und mit namhaften Unternehmen zusammenzuarbeiten. Die Industrieunternehmen erhalten optimierte Softwarewerkzeuge zur Auslegung ihrer Produkte. Durch die Softwareplattform FVA Workbench werden diese den FVA Mitgliedern zugänglich und im Alltagsgeschäft anwendbar. Damit treibt das Projekt „FVA-Gondel“ die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien einen großen Schritt voran. Durchschnittlich ein bis zwei Wochen im Jahr stehen Windkraftanlagen ungeplant still. Stillstandzeiten und kostenintensive Service-Einsätze können trotz ausgereifter Einzelkomponenten auftreten. Durch die extremen Drehmomente, die komplexen Lastwechsel an der Rotornabe und Wechselwirkungen mit dem Netz kommt es im Gesamtsystem Windenergieanlage zu lokalen Belastungen, welche nicht ausreichend über abstrahierte Komponententests oder verfügbare Simulationsmodelle abbildbar und vorhersehbar sind. Durch die FVA-Gondel und den 4-MW-Systemprüfstand können nun die Einwirkungen dieser extremen Bedingungen auf das Gesamtsystem ermittelt werden. Auf dem Prüfstand finden Untersuchungen und Validierungen der Anlage, sowie Weiterentwicklungen der existierenden Simulationsmodelle statt. Der 4-MW-Systemprüfstand kann Windfelder und Netzrückkopplungen in unterschiedlicher Ausprägung simulieren, so dass die Komponenten mit verschiedenen Betriebs- und Belastungszuständen untersucht werden. Daraus resultierend wollen die Wissenschaftler und Unternehmen neue, valide Simulationsmodelle entwickeln und die geprüften Modelle optimieren. Kritische Betriebszustände sollen identifiziert und durch Anpassung der Anlagensteuerung gezielt vermieden werden. www.schaeffler.com 18 O+PFluidtechnik 9/2016

PRODUKTION VON DICHTUNGEN IN UNGARN STARK ERWEITERT Der Dichtungshersteller Freudenberg hat die Erweiterung seines Werks im ungarischen Kecskemét abgeschlossen. Mit einer Investition von 4 Mio. Euro wurden die Produktionskapazitäten für Dichtungslösungen für die Automobil industrie auf rund 6000 m 2 verdoppelt. Damit schloss das Unternehmen den ersten Abschnitt eines mehrjährigen Investitionsprogramms in Höhe von 13 Mio. Euro ab. Neben finanziellen Förderungsmöglichkeiten über die im Außenministerium angesiedelte Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA) leistet der Staat auch Unterstützung z. B. bei Sprachschulungen oder Fachausbildungen. www.freudenberg.com HANSA-FLEX EXPANDIERT NACH PORTUGAL Hansa-Flex übernimmt den portugiesischen Hydraulik- und Automatisierungsspezialisten Cudell. Damit erweitert der Bremer Hydraulikspezialist sein Niederlassungsnetz auf Portugal. Cudell hat seinen Hauptsitz in Porto und eine weitere Zweigstelle bei Lissabon. Bisher betreute Hansa-Flex seine Kunden in Portugal von seinen vier spanischen Niederlassungen aus. Im Februar begannen die Verhandlungen mit dem portugiesischen Marktbegleiter. Hansa-Flex soll nun Teil des Firmennamens werden und den Namen Cudell nach und nach ablösen. Die 28 Cudell- Mitarbeiter sollen in den kommenden Monaten die Hansa-Flex- Produktion in Deutschland kennenlernen. www.hansa-flex.com NEUES LOGISTIKZENTRUM BESCHLEUNIGT LIEFERUNGEN Die ifm-Unternehmensgruppe hat in Essen ihr neues Logistikzentrum in Betrieb genommen. Nach und nach sind die einzelnen Produktlinien an den neuen Standort umgezogen. In dem neuen Zentrum in der Bamlerstraße stehen 6 200 m 2 Lagerfläche zur Verfügung. Die Bauarbeiten hatten im Mai 2015 begonnen, im Juni startete der Aufbau der Lagertechnik. Mit dem neuen System, das noch ausgebaut werden kann, kann ifm eigenen Angaben zufolge Bestellungen, die bis 14 Uhr eingehen, am selben Tag versenden. Je nach Auftragslage könne an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr gearbeitet werden. An dem Standort werden 100 Mitarbeiter tätig sein. www.ifm.com NEUE SLIP-IN VENTILE: Bemerkenswert MEHR. Und deutlichWENIGER. Entwickelt speziell für Vorsteuerungen, Getriebe- und Dieselmotorenanwendungen, bieten unsere neuen G3 Slip-In Ventile bemerkenswert mehr Flexibilität, Zuverlässigkeit und Effizienz – auch unter härtesten Bedingungen. G3 Ventile arbeiten mit stärkeren elektromagnetischen Kräften. Dadurch sind sie weniger anfällig gegen Verschmutzung und reduzieren Wartungs- und Standzeiten. Das verbesserte Design reduziert außerdem den Bauraum und bietet eine präzise und verlässliche Wegesteuerung – mit geringer Hysterese und noch weniger Leckage. Für weitere Informationen oder technische Unterstützung, besuchen Sie uns unter hydraforce.com Lincolnshire, IL, USA +1 847-793-2300 Birmingham, UK +44 121 333 1800 Changzhou, China +86 519 6988 1200 hydraforce.com Eussenheim, GER +49 9353 9855 86 Karlsruhe, GER +49 721 2048 3493 Zweibrücken, GER +49 6332 79 2350 © 2016 HydraForce, Inc.

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