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O+P Fluidtechnik REPORT 2020

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O+P Fluidtechnik REPORT 2020

STEUERUNGEN UND

STEUERUNGEN UND REGELUNGEN RÜCKSCHLAGVENTILE BIS 220 BAR Bucher Hydraulics hat sein Angebot an betriebssicheren Rückschlagventilen um Modelle für Anwendungen bis 220 bar erweitert. Sie dienen als günstigere Alternative zu den bestehenden Modellen, die für Drücke bis 420 bar konzipiert sind. Besondere Merkmale aller Rückschlagventile sind ihre geringen Druckverluste auch bei hohem Durchfluss, die hohe Betriebssicherheit und extrem geringe Leckage. Auch diese neue Generation hydraulischer Rückschlagventile der Baureihe RKVE-G..- VD22 ermöglichen bei gleicher Druckdifferenz einen um 50 % höheren Durchfluss gegenüber vorausgegangener Baureihen. Auf Weichdichtungen wurde komplett verzichtet, was den Einsatz bei Temperaturen von -30 bis +120 °C erlaubt. Eine gekammerte, innenliegende Feder bietet höchste Betriebssicherheit und Gebrauchsdauer. Lieferbar sind diese Rückschlagventile in den Nenngrößen 04 (12 l/ min), 06 (25 l/min), 08 (50 l/min) und 10 (80 l/min) mit Öffnungsdrücken von 0,2 / 0,5 und 1 bar. www.bucherhydraulics.com KOMPAKTE SOFTSTARTVENTILE MIT VERDOPPELTEM DURCHFLUSS STEUERUNGEN UND REGELUNGEN In Steuerungen und Regelungen als Produktgruppe fallen alle Varianten der hydraulischen und pneumatischen Ventile, die in der fluidtechnischen Anlage die Aufgabe haben, die Richtung der Aktoren zu bestimmen, deren Geschwindigkeit festzulegen und auch die Kraft dem Bedarf anzupassen. Dazu kommen die so genannten intelligenten Geräte der Steuerelektronik, welche die Ventile und Aktoren zur Automatisierung befähigen. Bild oben: Proportional-Absperrventil, Clippard, Seite 20 Bild Mitte: Druckreduzierventil, Wandfluh, Seite 21 Bild unten: Mobilventil, Eaton, Seite 24 SMC hat die Softstartventile der Serie AV-A verbessert. Die neuen Modelle bieten einen bis zu 2,2-fach höheren Durchfluss, sind kompakter gebaut und brauchen 80 % weniger Energie als die Modelle der Vorgängerserie. Die Verdoppelung der Durchflussleistung auf bis zu 13 400 l/min erhöht die Einsatzmöglichkeiten der AV-A-Softstartventile. Sie sind für den langsamen Druckaufbau geeignet – z. B. bei der Inbetriebnahme –, aber auch zum schnellen Entlüften pneumatischer Anlagen, etwa beim Abschalten. Die Dauer des Druckaufbaus ist mit einem Nadelventil einstellbar. Durch das vergrößerte Volumen verkürzt sich die Füllzeit um 50 %. Trotzdem ist es gleichzeitig gelungen, die Bauform kompakter zu gestalten: Durch die Integration des Schalldämpfers in das Gehäuse lassen sich zwischen 37 und 92 mm Platz sparen. In Sachen Leistungsaufnahme sind die Softstartventile extrem enthaltsam. Lediglich 0,35 W stehen den 1,8 W der Vorgängerserie gegenüber. www.smc.de 18 O+P Fluidtechnik Report 2020 www.oup-fluidtechnik.de

VENTIL-STEUERKOPF MIT IO-LINK Schon heute übernehmen bei dezentralen Automatisierungskonzepten Ventilsteuerköpfe die komplette pneumatische Ventil-Ansteuerung inklusive Rückmeldeund Diagnosefunktionen. Eingesetzt werden sie beispielsweise in der Pharma-, Getränke- und Lebensmittelindustrie oder Biotechnologie. Um auch zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, rüstet Bürkert Fluid Control Systems seinen intelligenten Ventil- Steuerkopf vom Typ 8681 nun mit einer IO-Link-Schnittstelle auf. Der Steuerkopf verfügt über eine universelle Antriebsadaption. Somit können die meisten am Markt verfügbaren hygienischen Prozessventile über IO-Link und Industrial Ethernet oder Feldbussysteme an die Leitebene angebunden werden. Die Feldgeräte lassen sich mithilfe von Standardanschlusstechnik ohne großen Verdrahtungsaufwand in die Steuerung einbinden und in Betrieb nehmen. Auch die Neuparametrierung bei Gerätetausch, z.B. im Wartungsfall, funktioniert schnell und einfach, da die Gerätekonfiguration zentral gespeichert ist und automatisch abgerufen werden kann. So lassen sich Prozessventile, die zur Steuerung von Prozess- und Hilfsmedien dienen, z.B. für Clean in Place (CIP) einfach automatisieren und wirtschaftlich betreiben. Die IO-Link-Kommunikationsschnittstelle erschließt den bewährten Steuerköpfen viele neue Möglichkeiten, die den Prozess sicherer machen. Neben Prozessdaten wie zum Beispiel Soll-Position, können digital zusätzliche Gerätdaten und Diagnoseinformationen wie Statusmeldungen oder Schaltspielzahl zwischen der Steuerung und den Schaltventilen aus dem Prozessbereich via IO-Link-Master ausgetauscht werden. Dies ermöglicht eine vorbeugende Wartung und erhöht so die Anlagenverfügbarkeit. www.buerkert.de PROPORTIONAL-DRUCKREGELVENTILE FÜR 0,05 BIS 9 BAR Für die variable Volumenstromregelung hat der Pneumatik-Spezialist Airtec neue Proportional- Druckregelventile eingeführt. Als Kombination aus Proportionalventil und Druckregler sorgen die Geräte der Serie 82 EPV für eine präzise Druckbeaufschlagung z.B. in pneumatischen Prüf- oder Dosierprozessen, beim An- und Einpressen oder der Positionierung von Werkstücken. Bei Eingangsdruckbereichen von 1…2 bar bzw. 1…10 bar sind die elektromagnetischen Stellglieder je nach Ausführung für Regelbereiche von 0,05 bar bis 1, 5 oder 9 bar ausgelegt. Die neuen Ventile verfügen über analoge Ein- und Ausgänge sowie NPN- bzw. PNP- Ausgänge für die Signalausgabe mit max. 30 V / 80 mA. Als Sollwertsignal dient ein 0…10 V oder 4…20 mA Standardsignal. Für die einfache, übersichtliche Navigation sind die Ventileinheiten mit drei Befehlstasten und einer LCD-Anzeige ausgestattet. Per Tastendruck können im Gerätemenü die Parameter für den Arbeitsdruckbereich und Betriebsmodus sowie das Ansprech- und Regelverhalten bedarfsgerecht eingestellt werden. Die kompakten, in Schutzart IP 65 ausgeführten Einheiten erreichen eine Wiederholgenauigkeit im Toleranzbereich von ± 0,5 % bei Reaktionszeiten zwischen 0,2 s und 0,5 s. Ihre Abweichung in Linearität und Hysterese vom Skalenendwert ist auf ± 1 % bzw. 0,5 % begrenzt. Vom Gerät diagnostizierte Fehlfunktionen werden durch definierte Fehlercodes auf dem Display angezeigt. www.airtec.de REGELVENTILE KOMMEN IM ITER-PROJEKT ZUM EINSATZ Die Linde Kryotechnik AG ist mit in die Realisierung des International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER) bei Saint-Paul-les-Durance in Südfrankreich einbezogen, um ein kryogenes Helium-Verteilsystem beizustellen. Das Unternehmen erteilte der Flowserve Essen GmbH − ehemals Kämmer Ventile GmbH − einen Auftrag über 270 Cryo Kämmer Ventile vom Typ Cold Flow zur Regelung von flüssigem Helium. Die ersten Abnahmen erfolgten im Januar 2017. An diesem Factory Acceptance Test nahmen QS-Inspektoren des Kunden Linde, ITER India sowie des ITER Frankreich Konsortiums in Essen teil. Die bei einer Vorabnahme geäußerten Änderungswünsche des Kunden waren zur vollen Zufriedenheit umgesetzt, sodass Ende Februar 2018 bereits 69 Ventile an die Bero Technik AG, Sirnach / Schweiz, ausgeliefert werden konnten. www.flowserve.com www.oup-fluidtechnik.de O+P Fluidtechnik Report 2020 19

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