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Mobility 1/2022

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Mobility 1/2022

lick:winkel EXPERTE

lick:winkel EXPERTE SETZT AUF AUTOMATISIERUNG Der Boom von Elektrofahrzeugen stellt besonders die Batteriefertigung vor neue Herausforderungen. Denn durch den sprunghaft gestiegenen Bedarf an Batteriesystemen, müssen die Zykluszeiten in deren Fertigung kürzer sein als bisher gewohnt. Ein Schlüssel dafür ist die passgenaue Automatisierung, abgestimmt auf die komplizierte Herstellung der so dringend benötigten Energiespeicher. Ein Experte von B&R zeigt durch seinen innovativen Ansatz den richtigen Weg in die Zukunft auf. INTELLIGENTE AUTOMATISIERUNGSKONZEPTE FÜR EINE HÖHERE PRODUKTIVITÄT Ronny Guber ist der Branchenexperte für Elektromobilität bei B&R. Mit ihm verfügt das Automatisierungsunternehmen aus Österreich erstmals über einen zentralen Ansprechpartner für Automobilhersteller und deren Zulieferer. Guber ist überzeugt, dass niedrigere Stückkosten und höhere Produktivität bei der Batterieherstellung nur mit intelligenten Automatisierungskonzepten möglich sind. Er arbeitet bereits seit mehr als 15 Jahren für die B&R. Während dieser Zeit sammelte Guber unter anderen als Anwendungsingenieur wertvolle Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Kunden aus der Automobilindustrie und der Batterieproduktion. Als Branchenexperte trägt Guber dazu bei, dass die Lösungen und Produkte von B&R die Anforderungen der Kunden im Bereich Elektromobilität und Batteriefertigung optimal abdecken. KONTINUIERLICHE PRODUKTION: WENDEPUNKT IN DER AUTOMOBILPRODUKTION Er kennt das Problem, das Automobilhersteller und deren Zulieferer gemeinsam haben: Herkömmliche Fertigungsanlagen für Batterien laufen quasi im Stop-and-go-Betrieb und selbst kleine Störungen haben häufig einen vollständigen Stillstand zur Folge. Die Hersteller benötigen vielmehr Fabriken, die eine kontinuierliche High-Speed-Produktion auf geringer Stellfläche ermöglichen. „Wir befinden uns an einem Wendepunkt in der Geschichte der Automobilproduktion. Denn nur wer bei der Batteriefertigung Schritt halten kann, wird auf Dauer im Markt bestehen können“, ist sich Guber sicher. SYSTEME MÜSSEN ENG UND SEHR SYNCHRON MITEINANDER ZUSAMMENARBEITEN Er erklärt weiter: „Um die Geschwindigkeit und die Effizienz bei der Batterieherstellung zu steigern, müssen zum Beispiel Robotik und Bildverarbeitung eng mit einem Track-System synchronisiert sein. So lassen sich die Batteriezellen individuell durch ein Netz von Prozessstationen bewegen, das heißt vormals stationäre Aufgaben werden erledigt, während das System die Zellen in hoher Geschwindigkeit durch die Anlage transportiert. Mit diesem Ansatz sind wir in der Lage, manche Produktionsschritte um 90 Prozent oder mehr(!) zu beschleunigen und den Durchsatz pro Quadratmeter, um ein Vielfaches zu steigern“. Guber fasst zusammen: „Mit unserem Fertigungsansatz zeigen wir einen zukunftsfähigen Weg auf, um die geforderten Stückzahlen für die E-Mobilität zu erreichen. Gleichzeitig senkt unser System die Stückkosten und den Energieverbrauch.“ Bild: Funtap – stock.adobe.com www.br-automation.com 50 MOBILITY 2022

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