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O+P Fluidtechnik 4/2021

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O+P Fluidtechnik 4/2021

MOBILE MASCHINEN 38

MOBILE MASCHINEN 38 O+P Fluidtechnik 2021/04 www.oup-fluidtechnik.de

SENSORIK WENIGER SENSOREN, MEHR DATEN Die Erhebung von Lastdaten bei der Bisher erforderten Fahrzeugerprobungen eine Vielzahl von Sensoren. Mit dem Durability- Transfer-Verfahren eines Spin-Offs der Hochschule Kempten lässt sich bei der Datenerfassung durch hochgenaue Beschleunigungssensoren die Anzahl der Sensoren reduzieren. Das Verfahren wird unter anderem von einem der führenden europäischen Nutzfahrzeughersteller genutzt. Die Vorbereitung und Durchführung einer Fahrzeugerprobung, mit einem vollumfänglich ausgerüsteten Versuchsfahrzeug, ist sehr komplex. Alleine die Applikation, Kalibrierung und Einrichtung diverser Messpunkte nimmt in der Regel mehrere Wochen in Anspruch. „Zu den Kosten für die Sensorisierung kommen noch Investitionen für die Sensoren und die Messdatenerfassung sowie Personalkosten für die ständige technische Betreuung der Messkampagnen“, begründet Dipl.-Ing. (FH) Benedikt Mundl den Aufwand. Mundl ist bei Monalysis maßgeblich für die Erprobungsfahrten zuständig und dafür weltweit unterwegs. Bei den Tests werden aussagekräftige Daten gesammelt, die den Herstellern wichtige Informationen zum Belastungsgeschehen an ihren Fahrzeugen liefern. „Eine derartige Erfassung von Belastungsdaten an einer Vielzahl von Fahrzeugen im tatsächlichen Betrieb wäre aus Sicht der Fahrzeugentwickler wünschenswert, scheidet jedoch auf Grund des hohen Aufwands in Verbindung mit den hohen Kosten aus“, erklärt Dipl.-Ing. (FH) Michael Städele, Geschäftsführer der Monalysis GmbH. 01 01 Die Beschleunigungssensoren können unter anderem im Bereich der Lkw-Vorderachse montiert werden www.oup-fluidtechnik.de O+P Fluidtechnik 2021/04 39

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